Sprache in Bewegung® – Therapie
Integrative Therapie für Sprache, Lernen und Kommunikation. Sprache steht in enger Verbindung mit Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Verarbeitung, Kognition und Kommunikation. Sprache in Bewegung® verbindet deshalb sprachtherapeutische Interventionen mit gezielten Impulsen aus Bewegung, Wahrnehmung und Kognition – individuell, strukturiert und ressourcenorientiert.
Für wen ist die Therapie geeignet?
Sprache in Bewegung® richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Unterstützung in den Bereichen Sprache, Kommunikation, Lernen oder sprachbezogene Verarbeitung benötigen. Dabei steht nicht ausschließlich eine Diagnose im Mittelpunkt. Entscheidend ist die individuelle Situation: Was erschwert die Kommunikation oder das Lernen, und welche Fähigkeiten brauchen Unterstützung? Je nach Fragestellung können unter anderem folgende Bereiche berücksichtigt werden:
- Sprachverständnis und Sprachproduktion
- Wortschatz und Wortabruf
- Sprachverarbeitung und auditive Wahrnehmung
- Aufmerksamkeit und Konzentration
- Sprachliches Gedächtnis
- Lernen und exekutive Funktionen
- Satzbildung und sprachliche Strukturierung
- Kommunikation und Ausdruck
- Körper- und Bewegungsorganisation
- Die Verbindung von Wahrnehmung, Bewegung und Sprache
So läuft die Therapie ab
5 Schritte – individuell, strukturiert und ganzheitlich. Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen und Bedürfnisse mit. Deshalb folgt Sprache in Bewegung® keinem starren Schema: Der therapeutische Prozess wird auf Grundlage der individuellen Situation geplant und kontinuierlich angepasst.
Erstgespräch & Anamnese
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, die aktuelle Situation, die Entwicklung, bisherige Erfahrungen und die individuellen Anliegen kennenzulernen. Dabei betrachten wir nicht nur die sprachliche Situation, sondern auch Wahrnehmung, Bewegung, Aufmerksamkeit, Lernen und Kommunikation. Ziel: Die individuelle Ausgangssituation und die wichtigsten Anliegen verstehen.
Untersuchung & Befunderhebung
Abhängig von der individuellen Fragestellung werden relevante sprachliche, kommunikative, motorische, wahrnehmungsbezogene und kognitive Fähigkeiten betrachtet. Dabei geht es darum, Zusammenhänge zu erkennen, vorhandene Ressourcen sichtbar zu machen und den Unterstützungsbedarf genauer zu bestimmen. Ziel: Eine fundierte Grundlage für die individuelle Therapieplanung schaffen.
Individuelle Therapieplanung & Behandlung
Auf Grundlage von Anamnese und Befunderhebung werden die therapeutischen Schwerpunkte und Ziele festgelegt. In der Behandlung werden sprachtherapeutische Interventionen mit gezielten Impulsen aus Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Verarbeitung und Kognition verbunden, angepasst an Alter, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Therapieziel. Ziel: Relevante Fähigkeiten miteinander verbinden, entwickeln und funktional nutzbar machen.
Beobachtung & Anpassung
Der therapeutische Prozess wird kontinuierlich beobachtet. Dabei betrachten wir nicht nur, ob eine einzelne Aufgabe gelingt, sondern auch, wie sich Fähigkeiten entwickeln, miteinander verbinden und im Alltag zeigen. Wenn sich Bedürfnisse, Fähigkeiten oder Ziele verändern, wird die Planung entsprechend angepasst. Ziel: Den Therapieprozess flexibel und zielgerichtet weiterentwickeln.
Auswertung & Feedback
In regelmäßigen Abständen werden die Entwicklung und die gemeinsam gesetzten Ziele ausgewertet und verständlich besprochen: Was hat sich verändert? Was funktioniert bereits besser? Was braucht weiterhin Unterstützung? Auf dieser Grundlage planen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Ziel: Entwicklung sichtbar machen und den weiteren Weg nachvollziehbar gestalten.
Sprache in Bewegung bringen
Damit Kommunikation, Lernen und Teilhabe möglich werden. Nicht sicher, ob Sprache in Bewegung® der richtige Weg ist? Beantworten Sie ein paar kurze Fragen, danach wissen Sie, welcher nächste Schritt zu Ihrer Situation passt.